Mannheim: Lokführer schuld am Zugunglück?

Das schwere Zugunglück von Mannheim ist nach ersten Erkenntnissen auf einen Fehler des Güterzuglokführers zurückzuführen. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft.  Gegen den Mann werde wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt. Wie es heißt, habe der 60jährige ein Haltesignal missachtet, obwohl sein Gleis noch nicht frei gegeben war. Da er nicht rechtzeitig zum Stehen kam, bremste der Zug automatisch durch eine elektronische Fahrtüberwachung. Der Lokführer habe die Bremsung jedoch wieder aufgehoben. Dies führte zur Kollision mit dem Eurocity. Zwei Waggons kippten um Bei dem Unfall kippten zwei Waggons mit 110 Passagieren um, 35 davon wurden verletzt.