Mannheim/Ludwigshafen/Speyer/Landau: Region feiert deutschen WM-Sieg

Mit lautem Jubel, Böllern, spontanen Feuerwerken und natürlich Autokorsi feierte die Region Deutschlands wichtigen 2:1-Sieg gegen Schweden bei der Fußball-WM in Russland. „Es wurde viel gefeiert, aber ohne größere Zwischenfälle“, sagte ein Sprecher der Mannheimer Polizei am Sonntagmorgen. Er berichtete von einer Fahrzeug-Karawane von mehr als 100 Fahrzeugen. Der Wasserturm erwies sich einmal mehr als Hotspot der feiernden Fußball-Fans.

Das Ludwigshafener Stadtfest mutierte zwischen 20 und 22 Uhr zur großen Fußball-Arena. Beim Public Viewing mit zwei 24 Quadratmeter großen Leinwänden auf dem Berliner Platz gab es laut Polizei keine nennenswerten Zwischenfälle. Insgesamt zieht die Polizei eine positive Samstag-Bilanz des Stadtfestes. Sie schätzt die Besucherzahl allein auf dem Berliner Platz auf etwa 10 000, nur gegen sieben Personen habe ein Platzverweis ausgesprochen werden müssen, heisst es.

Kaum dass der Schlusspfiff ertönte, formierten sich in Speyer bereits die ersten Fans hupend in einem Autokorso. Er schlängelte sich durch die Innenstadt und über den Domplatz – die Hauptstraße wurde von Polizeikräften abgesperrt und war für die motorisierten feiernden Fans tabu.

Etwa 5500 Besucher verfolgten in der Landauer WM-Arena auf dem neuen Messplatz den Sieg von Jogis Jungs. Die Veranstaltung verlief nach Polizeiangaben friedlich und ohne relevante Vorkommnisse. Gleiches galt nach dem Spiel für das Stadtgebiet Landau. Die polizeilichen Einsätze bezugnehmend auf das Fußballspiel hielten sich, von zahlreichen Ruhestörungen abgesehen, in akzeptablen Grenzen. (mho)