Mannheim: Mann muss nach Attacke auf Radfahrer in die Psychiatrie

Nach der Attacke auf einen Radfahrer am frühen Dienstag Morgen muss ein 33-Jähriger Mann nun wegen des Verdachts der versuchten Tötung in eine Psychiatrie. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Laut Polizei soll der Mann den 53-Jährigen Fahrradfahrer ohne ersichtlichen Grund von seinem Rad gezogen und nach mehreren Schlägen und Tritten ihm eine Glasflasche auf dem Kopf zertrümmert haben. Danach soll er versucht haben mit einer Schere auf sein Opfer einzustechen – zwei hinzueilende Passanten wurden aufmerksam und konnten einschreiten. Der Täter flüchtete, konnte jedoch kurze Zeit später von der Polizei festgenommen werden. Das Opfer wurde schwer verletzt.

Nach ersten Ermittlungen hatte der Täter bereits in der Nacht zuvor in seiner eigenen Wohnung randaliert. Kurz danach brach er in die Wohnung einer Nachbarin ein und attackierte die Frau – sie konnte flüchten. Laut Polizei soll er unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestanden haben und zudem an einer psychischen Erkrankung leiden. (Kim)