Mannheim: Nach Messerattacke und Schüssen in den Quadraten: Sicherungsverfahren eingeleitet

Der 50-Jährige, der im August Polizeibeamte in den Mannheimer Quadraten mit einem Messer bedrohte und anschließend niedergeschossen wurde, soll in Sicherungsverwahrung. Das beantragt die Staatsanwaltschaft Mannheim. Sie wirft ihm Nötigung, Bedrohung, gefährliche Körperverletzung und versuchten Totschlag vor. Der Mann hatte am Morgen des 17. August im Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, in dem er als Patient untergebracht war, randaliert und bedrohte Personal mit einem Messer. Mit dem Messer ging er anschließend auf hinzugerufene Polzisten los und attackierte eine Beamtin, die leichte Verletzungen davontrug. Da Pfefferspray und Schlagstock laut Staatsanwaltschaft keine Wirkung entfalteten, zog ein Polizist seine Dienstwaffe und traf den 50-Jährigen sechsmal. Da Gutachten darauf hinweisen, dass er zum Tatzeitpunkt nicht schuldfähig war, soll der Mann dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik untergebracht werden. (mj)