Mannheim: Nikolas Löbel wegen Mietangelegenheiten unter Druck – SPD fordert Erklärung

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Nikolas Löbel soll als Immobilieninvestor in der Neckarstadt-Ost rechtswidrig einen Mieter aus seinem Haus verdrängt haben. Das teilt die Mannheimer SPD-Fraktion mit. Zudem habe der CDU-Fraktionsvorsitzende Claudius Kranz, der Löbel juristisch vertritt, im Laufe des Verfahrens angegeben, dass Löbel seinen Mietern während der Sanierung sogenannte Drehkreuzwohnungen der GBG als Ausweichquartiere zur Verfügung gestellt hat. Aus Sicht der SPD obliege die Vergabe von GBG- Wohnungen klaren Regeln und Richtlinien, die keinen erleichterten Zugang für privatwirtschaftliche Investoren vorsehen. Es sei zu klären, ob die Regeln eingehalten wurden. Zudem erwarte man eine Erklärung der beiden CDU-Politiker. Nikolas Löbel kündigte über soziale Medien bereits ein Interview mit einer lokalen Tageszeitung an. Zudem habe er einzig als Mannheimer Bürger bei der GBG angerufen, um die Dienste in Anspruch zu nehmen. (SPD MA/mj)