Mannheim: Paris in Schwarz-Weiß – Werk von Fotograf Gaston Paris ausgestellt

Tänzer, Akrobaten, Sänger – Die Schwarz-Weiß-Fotografien von Gaston Paris zeigen ein Paris abseits konventioneller Motive. Die Reiss-Engelhorn-Museen präsentieren von diesem Samstag an Bilder, die der Fotojournalist mit seiner „Unersättlichen Kamera“ – so der Name der Schau – einfing. Gaston Paris war einer der populärsten Reporter im Paris der 1930er Jahre Werke. Mit seinen zahlreichen Reportagen in französischen illustrierten Zeitungen, vor allem im Magazin „VU“, schuf der Fotograf (1903-1964) ein schillerndes Bild von Paris und der französischen Gesellschaft vor dem Zweiten Weltkrieg. Nach 1945 folgten Bildberichte aus den französischen Besatzungszonen in Deutschland und Österreich, bevor Gaston Paris das neue Genre der Fotoromane für sich entdeckte.  Zu sehen sind unter anderem mehr als 50 Originalabzüge aus den 1930er Jahren, 120 Pressefotos und 16 Cover des Magazins „VU“. Die bis zum 30. Juni dauernde Schau ist der Auftakt zu einer Kooperation der Reiss-Engelhorn-Museen mit dem Centre Pompidou Paris. Erstmals wird eine Ausstellung des weltweit renommierten Museums zuerst an einem anderen Ort gezeigt, bevor sie in Paris zu bewundern ist. (lsw/mj)