Mannheim: Phoenix sieht weniger Wettbewerb zwischen Pharmagroßhändlern

Der Pharmagroßhändler Phoenix profitiert von einem wachsenden Markt in Deutschland und einer geringeren Wettbewerbsintensität. „Es ist nach wie vor ein hoher Wettbewerb da, aber die Situation entspannt sich etwas“, sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag anlässlich der Vorlage der Quartalszahlen. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014/2015 verzeichneten die Mannheimer im Vorjahresvergleich einen Anstieg des
Nachsteuerergebnisses um 8 Millionen Euro auf 127,4 Millionen Euro.
Der Umsatz stieg von Februar bis Oktober um 3,2 Prozent auf 16,7 Milliarden Euro. Grund hierfür sei vor allem der spürbar wachsende
Pharmagroßhandelsmarkt in Deutschland, teilte das Unternehmen mit.
Phoenix beliefert Apotheken und medizinische Einrichtungen mit Arzneimitteln.
Der Pharmahändler Celesio hatte im Oktober nach einem Gewinneinbruch in den ersten neun Monaten seine Prognose für das Gesamtjahr gekappt.
Phoenix hingegen rechnet mit einer Steigerung des Gesamtertrags. Der Konzern ist in 25 Ländern aktiv und hat rund 28 500 Mitarbeiter. (dpa/lsw)