Mannheim: Polizei bleibt Posern auf der Spur

Im Kampf gegen die sogenannte Autoposer-Szene in Mannheim hat die Polizei innerhalb der ersten vier Wochen ihrer Frühlingskontrollen zahlreiche Verstöße mit Anzeigen geahndet. Die Betriebserlaubnis von mehr als 40 Fahrzeugen sei wegen schwerwiegender Manipulationen erloschen, sagte ein Mitarbeiter der Ermittlungsgruppe. Fast 20 Autos seien seit Beginn der Kontrollen Mitte April sichergestellt worden. Insgesamt wurden demnach über 150 Wagen und mehr als 200 Fahrer kontrolliert. Poser gelten als Phänomen in Mannheim. Mit dem Begriff bezeichnen die Behörden Autobesitzer, die mit aufheulenden Motoren an belebten Plätzen vorbeifahren, um mit ihren manipulierten Wagen zu posieren. Die „Ermittlungsgruppe Poser“ ist im dritten Jahr in Mannheim unterwegs. Vor allem die warme Jahreszeit wird von Störenfrieden genutzt, um mit ihrem Gefährt lärmend durch die Straßen zu fahren. Häufiges Muster: Illegale Umbauten am Auspuff und rund um die Räder, das macht die Autos laut und auch gefährlich für den Verkehr. Am Mannheimer Amtsgericht gab es bereits die ersten Prozesse gegen angeklagte Poser. (mho/dpa)