Mannheim: Polizeimaßnahmen gegen Poser und Partypeople erfolgreich

Die Polizeimaßnahmen gegen die Poser- und Party-Szene im Mannheimer Stadtteil Lindenhof am Freitagabend haben Wirkung gezeigt. Wie es in der Mitteilung am Samstag heißt, habe es trotz schlechten Wetters insbesondere am Rheinufer zwar erneut einen „starken Zulauf von überwiegend jungen Feierwilligen, aber auch vereinzelten Autoposern“ gegeben, die viel Lärm gemacht hätten. Die Polizei habe den Verkehrsraum aber frühzeitig abgeriegelt. „Die vor Ort anwesenden Feierwilligen verließen daraufhin ebenfalls zeitnah die Örtlichkeit. Auffällige Autofahrer wurden gezielt einer Kontrolle unterzogen. Neben den Fahrern wurden insbesondere die Fahrzeuge auf ihre Verkehrstauglichkeit intensiv überprüft. Insgesamt konnten sechs ‚Poser‘ wegen unnötigen Lärms gebührenpflichtig verwarnt und der Örtlichkeit verwiesen werden.“

Hintergrund der Aktion waren die vielen Anwohnerbeschwerden in den letzten Wochen sowie den polizeilichen Erkenntnisse über vermehrte Ruhestörungen durch Hupkonzerte, aufheulende Fahrzeugmotoren und überlaute Musik. Polizeipräsident Andreas Stenger stellt deshalb klar: „Ruhestörer, Auto-Poser und sonstige Nachtschwärmer, die die Anwohner belästigen und den öffentlichen Raum vermüllen, sollten lieber einen weiten Bogen um den Lindenhof und das Rheinufer machen. Mit dem Einsatzkonzept von Polizei und Stadt werden wir nachhaltig gegen dieses Phänomen vorgehen und den Kontrolldruck massiv hochhalten. Mit den ersten Wirkungen des neuen Einsatzkonzepts bin ich zufrieden.“

Auch in er Innenstadt werde der Einsatz fortgesetzt. „Bei Posern, die aufgrund Lärms oder ihrer Fahrwiese vermehrt auffallen, die Anwohnerinnen und Anwohner massiv belästigen und damit wiederholt in den polizeilichen Fokus geraten, werden zudem intensiv fahrerlaubnisrechtliche Konsequenzen und die gesamte Palette der gefahrenabwehrrechtlichen Möglichkeiten geprüft“, zeigt sich Stenger entschlossen. (pol/wg)