Mannheim: Priester gesteht hohen Betrug an Kirche – Urteil Ende Oktober

Ein katholischer Priester hat gestanden, seine Kirche um hohe Summen betrogen zu haben. Wie ein Sprecher des Landgerichts Mannheim mitteilt, hlegte der Pfarrer am Donnerstag ein vollständiges Geständnis. Dies war Voraussetzung für einen Deal mit der Staatsanwaltschaft. Sie wirft dem 54-Jährigen Betrug, Urkundenfälschung und Untreue vor. Der Angeklagte soll den Caritasverband Lahr um fast 200.000 Euro gebracht und unter anderem auch das Pfarramt Lahr und das Ursulinenkonvent in Mannheim betrogen haben. Für die Caritas stellte er demnach beispielsweise Rechnungen aus, deren Richtigkeit er sich im selben Atemzug auch selbst bescheinigte. Der finanzielle Gesamtschaden beläuft sich auf 228.000 Euro. Durch den Deal wird das Verfahren deutlich verkürzt. Der Priester muss mit einer Freiheitsstrafe von etwa vier Jahren rechnen. Ein Urteil soll Ende Oktober fallen. (lsw/mj)