Mannheim: Problem-Immobilien im Fokus

Der Mannheimer Oberbürgermeister strebt eine Projekt-Entwicklungs-Gesellschaft an, die sich um sogenannte Problem-Immobilien kümmert. Das sagte Dr. Peter Kurz gegenüber Journalisten. Das zu gründende städtische Tochterunternehmen solle solche Gebäude kaufen und sanieren. Damit könne der Häuserbestand in problematischen Stadtvierteln aufgewertet und das Quartier insgesamt stabilisiert werden. Bislang habe die Stadt vier Immobilien in Neckarstadt und Jungbusch erworben. Kurz schwebt vor, noch in diesem Jahr einen entsprechenden Beschluss zu fassen und die Gesellschaft 2016 zu realisieren. Sie solle zwei bis vier Projekte im Jahr verwirklichen. Um eine Wirkung zu entfalten, wären bis zu zwölf Immobilien pro Stadtteil nötig, so Kurz. (mho)