Mannheim: ProSieben will mit Jury über „Topmodel“-Siegerin entscheiden

Nach dem Abbruch des Finales von „Germany’s next Topmodel“ wegen einer Bombendrohung will ProSieben am Freitag entscheiden, wie es mit der Sendung weitergeht.
Eine Frau hatte am Donnerstagabend bei ProSieben angerufen und mit einer Bombe in der Mannheimer SAP-Arena gedroht. Die Polizei schloss die Durchsuchung der Arena am frühen Morgen ab, ohne etwas
Verdächtiges gefunden zu haben.
„ProSieben wird heute in Abstimmung mit der Jury entscheiden, wann und wie wir die Siegerin küren“, teilte der Sender am Freitag über Twitter mit. Jurorin Heidi Klum sagte im Fernsehsender Sat.1: „Wir
werden ein Finale nachholen mit den Mädchen, wir werden schöne Aufgaben für die Mädchen haben, denn es wird eine Gewinnerin geben.“
In der Nacht hatte Klum bereits getwittert, dass der Abend „leider nicht so zu Ende gegangen“ sei, wie sie es sich gewünscht habe. „Sicherheit geht vor!“, schrieb die 41-Jährige über einem Foto mit
den vier Finalistinnen.
„Wir sind sehr erleichtert, dass in der Nacht nichts Schlimmes passiert ist“, teilte ProSieben mit. Juror Wolfgang Joop äußerte sich bei Sat.1 bestürzt: „Wir sind erschüttert und traurig, denn wir wollten diesen Abend mit euch feiern.“
In der Show sollte aus vier jungen Frauen zwischen 17 und 19 Jahren zum zehnten Mal „Germany’s next Topmodel“ ermittelt werden. Ajsa (18) aus Tübingen (Baden-Württemberg), Anuthida (17) aus Lübeck
(Schleswig-Holstein) und Vanessa (18) aus Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen) waren gegen 21.30 Uhr noch im Wettbewerb – dann kam der Abbruch.(dpa)