Mannheim: Prozess gegen Raser nach gefährlicher Fahrt

Nach einer spektakulären Autofahrt muss sich ein mutmaßlicher Raser seit Heute vor dem Mannheimer Amtsgericht verantworten. Um ihn zu stoppen, hatte ein Polizist im vergangenen Sommer zwei Schüsse auf den Mann abgegeben. Dabei wurde der 33 Jahre alte Angeklagte an der Schulter verletzt. Zuvor soll er während eines Feuerwehreinsatzes auf der Konrad-Adenauer-Brücke zwischen Mannheim und Ludwigshafen versucht haben, ein Auto mit Vollgas zu überholen. Durch seine aggressiven Fahrweise habe der Angeklagte beinahe einen Feuerwehrmann umgefahren, heißt es. Dann soll der Mann laut
Staatsanwaltschaft den Rückwärtsgang eingelegt haben und mit Tempo einen Schlauchwagen der Feuerwehr gerammt haben. Dadurch sei das Fahrzeug meterweit durch die Luft geschleudert worden.  Der an der Schulter getroffene Fahrer sei mit dem Wagen geflüchtet. Schließlich hätten die Ermittler den Mann aufgrund seiner Schulterverletzung ausfindig machen und vorläufig festnehmen können. (dpa/cj)