Mannheim: Prozess um Einlagenbetrug in über 150 Fällen beginnt vor dem Landgericht

Vor dem Landgericht Mannheim muss sich ein 58-Jähriger wegen Betrugs verantworten. Dem Versicherungsmakler wird vorgeworfen 2005 und 2006 in 75 Fällen von Kunden als stille Gesellschafter Einlagen in Höhe von rund 950.000 Euro angenommen zu haben. Laut Anklage soll er nur einen Teil davon zurückgezahlt haben. Daraufhin hat ihm das Bundesamt für Finanzaufsicht solche Einlagengeschäfte untersagt. Was den Kaufmann aber offenbar nicht weiter störte. Da er laut Anklage von 2007 bis 2010 in weiteren 83 Fällen Einlagen in Höhe von 1,7 Millionen Euro annahm. Davon zahlte er den Angaben nach lediglich 16.000 Euro zurück. Am 21. Dezember könnte das Urteil fallen. (asc)