Mannheim: Prozess wegen Messerstecherei

Vor dem Mannheimer Landgericht beginnt ein Prozess gegen einen mutßlichen Messerstecher. Der Angeklagte soll in einem Mannheimer Supermarkt auf einen Angestellten eingestochen und ihn schwer verletzt haben. Laut Staatsanwaltschaft wurde er von dem Mitarbeiter gestellt, nachdem er eine Flasche Whiskey im Wert von 6,99 Euro gestohlen hatte. Weil sich der Angeklagte nicht ausweisen konnte, soll der Angestellte die Polizei gerufen haben. Daraufhin zog der mutmaßliche Täter den Angaben zufolge ein Messer und stach auf den Mitarbeiter ein. Die Tat soll sich im Februar 2014 ereignet haben. Trotz seiner Verletzungen sei es dem Angestellten gemeinsam mit einer
Kollegin gelungen, den Mann zu überwältigen. Im Notarrest der Polizei soll der Angeklagte zudem versucht haben, Beamte zu schlagen und zu treten. Es sind bislang drei Verhandlungstermine bis zum 8. Oktober angesetzt. Beim Prozessauftakt gab der Angeklagte an, am Vorabend des Tattages so viel getrunken zu haben, dass er sich an
nichts erinnern könne. Das Gericht meldete Zweifel daran an. dpa/ feh