Mannheim: Rabattschlacht schmälert Gewinn des Pharmahändlers Phoenix

Die Rabattschlacht im deutschen Medikamentenhandel drückt weiter auf den Gewinn des Pharmahändlers Phoenix. Unterm Strich verdiente das Mannheimer Unternehmen in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 76,8 Millionen Euro, nach 79,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Halbjahresumsatz stieg um 2,7 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 10,8 Milliarden). Phoenix will seine Marktposition in Europa durch organisches Wachstum und einzelne Akquisitionen ausbauen. Für die europäischen Märkte erwartet das Unternehmen ein Wachstum von rund einem Prozent. Phoenix selbst will seine Umsätze etwas deutlicher steigern. Die Mannheimer beliefern Apotheken sowie medizinische Einrichtungen mit Arzneimitteln und bieten Dienstleistungen für Apotheken an. Der Pharmahändler ist in 25 Ländern aktiv und beschäftigt mehr als 28 500 Mitarbeiter. Im Einzelhandel betreibt der Konzern mehr als 1500 eigene Apotheken. Zum Ende des Geschäftsjahres (31.1.2014) wies Phoenix einen Jahresumsatz in Höhe von 21,8 Milliarden Euro aus. (lsw)