Mannheim: Riesendeal mit Turley

Die unbebauten Flächen auf dem Gelände der früheren Turley-Kaserne an der Bundesstraße 38 gehören jetzt mehrheitlich neuen Investoren. Das berichtet der Mannheimer Morgen (MM). Für 36 Mio Euro habe der bisherige Inhaber Tom Bock seine Grundstücke veräußert. Damit bekomme der Frankfurter Architekt etwa sechs Mal mehr Geld, als er im Jahr 2015 bezahlt hat. Er erwarb das Gelände von der städtischen Tochterfirma MWS Projektentwicklungsgesellschaft (MWSP). Es geht um etwa 13 000 Quadratmeter Fläche. Die Investoren werden von den Hamburger Unternehmen Fortoon und Qcoon als Projektentwickler vertreten. Der Verkauf ging voriges Jahr über die Bühne, ohne öffentlich zu werden. Der Geschäftsführer der MWSP, Achim Judt, sagte: „Ein Verteilen der Last auf verschiedene Schultern bei Entwicklungen dieser Größenordnung ist durchaus üblich.“ Die beiden Geschäftsführer von Dienstleister Fortoon wollten laut MM keine Aussagen zu Gründen für den Einstieg in Mannheim oder zu Zeitplänen machen. Neben Bock und den neuen Investoren sind weitere Gesellschaften wie die Mannheimer Wohnwerte auf Turley tätig. Das Areal ist eines von insgesamt acht in der Quadratestadt, die im Rahmen der Konversion von einstmals militärischer in zivile Nutzung umgewandelt werden. (wg)