Mannheim: RNV fürchtet 2020 Defizit in Höhe von 25-30 Millionen Euro

Die Rhein-Neckar Verkehrsbetriebe, RNV, könnten für das Gesamtjahr 2020 ein Defizit zwischen 25 und 30 Millionen Euro verzeichnen. Damit rechnet Mannheims erster Bürgermeister und RNV-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Specht. Er fordert einen finanziellen Rettungsschirm von Bund und Land. In den vergangenen Wochen lag die Auslastung des ÖPNV bei nur 10 bis 15 Prozent. Aktuell sei man zumindest wieder bei 50 Prozent. Werktags läuft der Betrieb wieder im Regeltakt. Spätabends und an den Wochenenden ist die Taktung noch ausgedünnt, wird aber den Angaben nach bald wieder normal laufen. Die RNV fährt weiterhin mit großen Bussen und Bahnen, um den Hygieneabstand zu gewährleisten. Auch das koste zusätzlich Geld. (asc)