Mannheim: rnv gibt Erkenntnisse der Rassimus-Untersuchung bekannt – teils erschreckende Ergebnisse

Nach Rassismus-Vorwürfen präsentierte die rnv heute das Ergebnis ihrer Untersuchungen. Ombudsfrau Ruhan Karakul bewertete das Verhalten der Belegschaft als überwiegend ablehnend gegenüber der externen Ermittlung. Vor allem zum Thema Rassismus kommt sie zu erschreckenden Ergebnissen. Es gebe Whatsapp-Gruppen mit rassistischen Inhalten. Mitarbeiter sprechen von einer Stimmung wie auf Reichsparteitagen. Die Vorwürfe werden mit Affekthandlungen und Frust gerechtfertigt. Sie fühlten sich vom Unternehmen alleine gelassen. Sexuelle Übergriffe seien weitestehend totgeschwiegen worden. Ein ehemaliger Mitarbeiter hatte frühere Kollegen, die noch für rnv arbeiteten, mit versteckter Kamera bei rechtsextremen Gesten oder Äußerungen gefilmt. Die Aufnahmen im Internet sorgten für Aufsehen. Das Unternehmen hatte vor einiger Zeit mitgeteilt, das Arbeitsverhältnis bei drei Mitarbeitern beendet zu haben. Weitere drei Arbeiter seien bereits zuvor freigestellt worden. Bei rnv sind rund 2100 Menschen tätig. Mehr über die Ergebnisse der Untersuchung am Abend in RNF Life. (asc/nih)