Mannheim: Staatsanwälte prüfen anonyme Sabotage-Vorwürfe im Hygieneskandal

Im Hygieneskandal kommt das Universitätsklinikum Mannheim nicht aus den Schlagzeilen. Nach einem Bericht des „Mannheimer Morgens“ (Mittwoch) gibt es anonyme Sabotage-Vorwürfe von Mitarbeitern. Danach wurde sterilisiertes OP-Besteck gezielt verunreinigt. Mit einer Nadel soll in Schützhüllen für OP-Besteck gestochen worden sein – damit sei dieses nicht mehr steril gewesen.
Der Mannheimer Staatsanwaltschaft liegt bislang keine Anzeige dazu vor. Sie prüfe aber die Vorwürfe, sagte ein Behördensprecher am
Mittwoch. Sie würden in das Ermittlungsverfahren integriert. Dem Bericht zufolge hat das Klinikum bislang keine Hinweise auf Sabotage. (dpa/lsw)