Mannheim: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Nikolas Löbel

Unruhige Zeiten für den ehemaligen Mannheimer CDU-Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue ein. Dabei geht es den Angaben zufolge aber nicht um die Vermittlung von Corona-Schutzmasken, die Löbels Firma 250 000 Euro eingebracht haben soll. Die Stuttgarter Ermittlungsbehörde sieht diesbezüglich keinen Anfangsverdacht der Bestechlichkeit von Mandatsträgern. Dagegen teilte die Mannheimer Staatsanwaltschaft mit,  dass im Zusammenhang mit Löbels Anmietung von Räumlichkeiten in der Geschäftsstelle des CDU-Kreisverbandes, der Vergütung von Personal und einer dem Beschuldigten zuzurechnenden GmbH ein Anfangsverdacht für die Begehung mehrerer Straftaten bestehe. Nach der Mskenaffäre zog der 34-jährige Löbel die Konsequenzen und zog sich aus der Politik zurück. (mho/dpa)