Mannheim: Stadt fordert die Aussetzung des Planfeststellungsbeschlusses für den Ausbau der Östlichen Riedbahn

Die Stadt Mannheim fordert die Aussetzung des Planfeststellungsbeschlusses für den Ausbau der Östlichen Riedbahn zwischen Neuostheim und Neuhermsheim. Die Stadt hält vor dem Hintergrund der Planungen zur Neubaustrecke Rhein-Main/Rhein-Neckar den Zeitpunkt des Verfahrens für schlecht gewählt. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz fordert eine Aussetzung des Verfahrens bis die Planungen für den ICE-Knoten abgeschlossen sind. Bislang wird das bestehende Gleis der Östlichen Riedbahn hauptsächlich für den Güterverkehr genutzt. Das aktuelle Verkehrsaufkommen von rund 100 Zügen pro Tag wird sich laut Prognose des Bundes für das Jahr 2025 nahezu verdoppeln. Es stellt sich nach Angaben der Stadt die Frage, ob die geplanten Lärmschutzmaßnahmen der Bahn die optimale Lösung seien. Bis zum 24. Oktober können betroffene Bürger ihre Einwände bei der Stadt oder dem Regierungspräsidium vortragen. (asc)