Mannheim: Temporäre Unterbringung von Flüchtlingen auf Konversionsflächen?

Die Stadt Mannheim prüft derzeit die temporäre Unterbringung von Flüchtlingen auf Konversionsgelände. Im Gespräch sind vor allem Gewerbeflächen in der Benjamin-Frankling-Village und in der Taylor-Kaserne. In den Gebäuden könnten nach Angaben der Stadt knapp 300 Flüchtlinge für 2-3 Jahre untergebracht werden. Wie es heißt, sei der Grund für die zeitweise Umsiedlung der Flüchtlinge der schlechte Zustand der bisherigen Unterkunft im Hafengebiet. Die Stadt möchte nach eigenen Angaben am 19. März in einer Bezirksbeiratssitzung und voraussichtlich Anfang April im entsprechenden Ausschuss über die Prüfung informieren. Die CDU kritisiert die Pläne als falsches Signal für potenzielle Investoren. Die Mannheimer Liste wirft der Stadt Dilettantismus in der Informationspolitik vor.  (asc)