Mannheim: Ungewöhnlicher Unfall in Rheinau – Motorradfahrer weicht Hund auf Radweg aus und stürzt – 2000 Euro Schaden

Die Polizei sucht Zeugen eines ungewöhnlichen Verkehrsunfalls, der sich am frühen Sonntagmorgen im Stadtteil Rheinau ereignete. Ein 21-jähriger Mann war gegen 1.40 Uhr mit seinem Motorrad auf der Relaisstraße in Richtung Bahnhof-Rheinau unterwegs. Kurz nach der Einmündung zur Mutterstadter Straße wechselte er auf den Radweg und fuhr dort in Schrittgeschwindigkeit wenige Meter weiter, als plötzlich ein unangeleinter Hund, vermutlich ein Dobermann, dicht vor dessen Motorrad auf den Radweg lief. Der Mann stürzte auf dem mit Baustellensand verunreinigten Radweg und zog sich leichte Verletzungen zu. An dem Motorrad entstand Sachschaden in Höhe von rund 2.000 Euro. Der Motorradfahrer sprach nach dem Sturz den Hundeführer an, der sich unweit des Tieres befand. Dieser war jedoch uneinsichtig und hielt den Motorradfahrer mit seinem Hund auf Abstand, bevor er mit dem Tier davonlief.

Der Mann mit dem Hund wird wie folgt beschrieben: Etwa 35 bis 40 Jahre alt, etwa 180 cm groß, schlanke Figur, kurze, helle Haare, schmales Gesicht, spitze Nase, sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent, trug einen hellgrauen knielangen Mantel, war in Begleitung eines Mannes, der eine schwarze Kapuzenjacke trug.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier MA-Neckarau, Tel.: 0621/83397-0 zu melden. (pol)