Mannheim: Unternehmensgründer muss für Griff in Firmenkasse in Haft

Weil er für private Zwecke in die Unternehmenskasse gegriffen und einen Einbruch in Auftrag gegeben hat, muss der Gründer eines Personaldienstleisters fünf Jahre und drei Monate in Haft. Er habe in zwei Fällen insgesamt knapp vier Millionen Euro veruntreut, unter anderem für eine Luxusimmobilie in
Beverly Hills (USA), sagte die Vorsitzende Richterin am Donnerstag vor dem Mannheimer Landgericht. Während der Untreue-Fälle war der heute 38-Jährige Aufsichtsratsvorsitzender des Heidelberger Unternehmens. „Nichts ging ohne ihn“, sagte die Richterin. Er habe gedacht, er kann sich alles erlauben und keiner komme dahinter. (dpa/lsw)