Mannheim: Zweite Diskussion zur Unterbringung jugendlicher Straftäter

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In der Diskussion um den Umgang mit jugendlichen Straftätern aus Nordafrika kommen Experten der Stadt Mannheim am Vormittag mit Kollegen der Landesregierung zusammen. Ziel des Treffens sei es, von Landesseite noch einmal die rechtlichen Möglichkeiten für die Behörden vor Ort darzulegen, teilte das Sozialministerium mit. Konkret gehe es um die Mittel, die sowohl von der Jugendhilfe als auch von den Ausländer- und Strafverfolgungsbehörden ausgeschöpft werden können. Das Treffen folgt auf ein erstes Gespräch im Dezember 2017. Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz hatte in einem Brief an Innenminister Thomas Strobl im Oktober die Unterstützung des Landes eingefordert. Seit 2015 falle eine Gruppe zumeist aus Marokko durch „hohe kriminelle Energie“ auf. Es geht meist um Minderjährige, deren Identität oft unklar ist. Mannheim hatte die Unterbringung der Jugendlichen in einer geschlossenen Einrichtung angeregt. /dpa/nih