Mannheim/Heidelberg: Oberbürgermeister wollen einen gemeinsamen „Tatort“

Nach dem verkündeten „Tatort“-Aus für  Konstanz haben auch Mannheim und Heidelberg im Wettbewerb um einen neuen Drehort Interesse angemeldet. „Unsere von Kontrasten wie von
Gemeinsamkeiten geprägten Städte wären der optimale Schauplatz für einen neuen „Tatort““, erklärten die beiden Oberbürgermeister Peter Kurz (Mannheim, SPD) und Eckart Würzner (Heidelberg, parteilos) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.
„Die gesellschaftspolitische Dimension des „Tatorts“ könnte hier zu einer neuen Relevanz gelangen“. Sowohl in Mannheim als auch in Heidelberg würden Internationalisierung und Globalisierung erlebbar, mit ihren positiven und auch spannungsgeladenen Aspekten, heißt es von den Oberbürgermeistern. In einem gemeinsamen Schreiben an den Südwestrundfunk (SWR) hätten sie ihre Idee eines „Tatorts Rhein-Neckar“ schon vorgestellt.
Der Sender hatte angekündigt, den „Tatort“ vom Bodensee mit Hauptdarstellerin Eva Mattes (60) nächstes Jahr nach dann 14 Jahren zu beenden. Die SWR-Programmverantwortlichen suchen nach einem neuen Drehort. Interesse gezeigt haben auch Ulm und Freiburg. Mannheims Nachbarstadt Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz hat bereits einen „Tatort“. (dpa/lsw)