Mannheim/Weinheim: „Paletten-Prozess“ endet mit Verurteilung

Das Mannheimer Landgericht veruteilte einen heute 21-jährigen im sogenannten „Paletten-Prozess“ zu 150 Sozialstunden. Das Gericht sah es aufgrund vieler Indizien als erwiesen an, dass der damals 18-jährige im Mai 2013 eine Europalette mehrfach auf die Fahrbahn einer Straße im Weinheimer Stadtteil Lützelsachsen gezogen hat. Ein 37-jähriger Familienvater stürzte mit dem Fahrrad über die Palette und zog sich schwere Hirnverletzungen zu, die sein Leben für immer stark beeinträchtigen. Die Staatsanwaltschaft hatte einen dreiwöchigen Dauerarrest gefordert. (mj)