Erste Notunterkunft für Asylbewerber in Ludwigshafen

Die innerhalb von zwei Monaten umgebaute ehemalige Lagerhalle der Pfalzwerke bietet Platz für bis zu 170 alleinstehende Männer. Sie schlafen in Vier-Bett-Kojen und verfügen über gemeinsame Küche und Aufenthaltsraum. Noch fehlen einige Container mit sanitären Anlagen. Für zehn Insassen je eine Dusche, Waschbecken und WC – so lautet die Ausstattungsformel. Räume für den Rund-um-die-Uhr-Sicherheitsdienst, für Hausmeister, sowie Arzt- und Krankenzimmer runden das Raumangebot an. In den Umbau der Werkshalle investierte die Stadt 2,1 Millionen Euro. Bis zum Jahresende rechnet Ludwigshafen mit insgesamt 1000 Asylbewerbern in der Stadt, 470 sind bereits da. Sie sind in zehn Sammelquartieren sowie 13 GAG- und elf Privatwohnungen untergebracht. Eine weitere Notunterkunft für 200 Menschen soll auf dem Messplatz errichtet werden.