Hessisches Gastgewerbe stellt sich wegen der Pandemie auf Milliardeneinbußen ein

Der Hotel- und Gastronomieverband Dehoga rechnet mit einem Umsatzverlust in Höhe von 3,85 Milliarden Euro. Das sei rund ein Drittel des normalen Jahresumsatzes. Auch bei den in Hessen an den Feiertagen offenen Hotels sei nur ein geringes Geschäft gemacht worden. Nur etwa 30 Prozent der Hotels hätten in der Zeit überhaupt geöffnet. Der Verband sorge sich um unverschuldete Insolvenzen. Bei der jüngsten Dehoga-Umfrage zur wirtschaftlichen Lage im Dezember hätten über 73 Prozent der Befragten angegeben, sich Sorgen um den Unternehmensfortbestand zu machen. Der Unmut in der Branche wegen der zähen Auszahlungen der Wirtschaftshilfen sei zudem groß.