Mission Horizons: Grüße der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Am nächsten Mittwoch wird unser Astronaut Alexander Gerst
gemeinsam mit einem russischen Piloten und einer amerikanischen
Ärztin zur Internationalen Raumstation ISS starten.
Das wird wieder eine sehr spannende Mission werden. Und die ISS ist ja
ein gutes Beispiel für internationale Zusammenarbeit. Hier arbeiten
Europa, Japan, Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika eng
zusammen. Und das zeigt: Trotz vieler internationaler Konflikte ist auch
eine solche Zusammenarbeit möglich.
Im vergangenen Jahr bereits hat mir Alexander Gerst davon berichtet,
welche Experimente er dieses Mal plant. Und ich bin mir ganz sicher,
dass es zu neuen, wichtigen Erkenntnissen kommen wird. Er wird dieses
Mal von einem Roboter unterstützt, der vieles kann und den Namen
„Cimon“ hat.
Raumfahrt ist ein Bereich, in den wir als Deutsche stark investieren. Wir
tragen 40 Prozent des europäischen Anteils an der ISS und geben jedes
Jahr ungefähr eine Milliarde Euro für die Raumfahrt aus. Warum? Weil
wir wissen, dass wir daraus wichtige neue Erkenntnisse erzielen können.
Akkubohrer, Solarzellen, Klettverschlüsse: All das sind zum Schluss
Erfindungen gewesen, die zuerst in der Raumfahrt entwickelt wurden.
Lieber Alexander Gerst, wir wünschen Ihnen und Ihren Kollegen alles
erdenklich Gute beim Start und dann beim Flug im Weltall. Spannende
Experimente, eine gute Zeit und dann auch wieder eine gute Rückkehr
zu uns auf der Erde! Natürlich werden wir von hier – auch ich
persönlich – alle Nachrichten von „Astro-Alex“ ganz aufmerksam
verfolgen. Einen guten Start wünsche ich von hier.