Schwere Unfälle sorgen auf A5 und A6 für lange Wartezeiten

Am frühen Nachmittag kollidierten vier LKW auf der A5 zwischen Bruchsal und Heidelberg und legten der Verkehr lahm. Nach ersten Erkenntnissen übersah der Fahrer eines Sattelzuges ein Stauende und prallte mit der Beifahrerseite auf einen voraus fahrenden Sattelzug. Dabei löste sich eine Hydraulik-Presse, durchbrach die Lkw-Bordwand und flog etwa 50 Meter weit auf den Standstreifen. Glücklicherweise wurde nur eine Person leicht verletzt. Der mittlere und der rechte Fahrstreifen waren gesperrt. Die aufwendigen Aufräumarbeiten zogen sich bis in den Abend. Es staute sich auf einer Länge von bis zu 12 Kilometern.

Nur wenig später raste ein Audifahrer auf der A6 bei Wiesloch am Stauende nahezu ungebremst auf einen stehenden Sattelzug auf. Die Feuerwehr befreite den Mann aus seinem total beschädigten Wagen. Schwer verletzt wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Während der Unfallaufnahme war die A6 voll gesperrt. Der Verkehr wurde über einen Parkplatz abgeleitet. Dennoch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.