Verlängerte Winterferien finden in der Region wenig Zustimmung

Verlängerte Winterferien in der Region offenbar keine Option. Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann äußert sich skeptisch zu dem Vorschlag die Ferien wegen Corona zu verlängern. Auch Ende Januar sei der Winter ja noch nicht vorbei, deshalb sei das ein wenig zu kurz gedacht, teilte das Minsterium mit. Mit einer solchen Maßnahme entstünden außerdem eine ganze Reihe von neuen Problemen. Für die Schulen gäbe es zusätzliche organisatorische Herausforderungen. Zahlreiche Planungen wie Lern- und Prüfungszeiträume würden durcheinander gebracht. Auch in Rheinland-Pfalz hat sich Bildungsministerin Stefanie Hubig gegen verlängerte Winterferien ausgesprochen. Am kommenden Freitag wird sich die Kultusministerkonferenz ausführlich mit der Corona-Pandemie befassen. Dabei werde es auch um die Ferien gehen. Die Idee stammt von zwei Unionspolitikern, die dafür die Oster- und Sommerferien entsprechend kürzen wollen.