Zur Sache vom 15. Dezember 2017 – Thema: Kunsthalle als Stadt in der Stadt

Kunsthalle als Stadt in der Stadt – Schlüsselübergabe für Mannheims spektakulären Neubau

Es ist ein ungewöhnlicher Festakt, der den Bundespräsidenten und einige hundert geladene Gäste mehr am Montag erwartet – und es ist auch nicht üblich, daß all die, die an diesem Wochenende zum Mannheimer Friedrichsplatz strömen werden, ein neues Gebäude besichtigen können, das seine Tore gleich danach wieder schließt. Die Rede ist von der neuen Kunsthalle Mannheim, dem aktuell größten Museums-Projekt in Deutschland. In nur zwei Jahren entstand im Jugendstil-Herzen der Mannheimer Innenstadt, gleich neben dem Wasserturm als Stadtsymbol ein spektakulärer Neubau, der ein ganz innovatives Nutzungskonzept erlaubt und sogar kosten- und zeitgerecht realisiert werden konnte. Knapp 70 Millionen für die Kunst, davon allein 50 vom Ehepaar Hector, einem der Gründer der SAP. Der einzige Wermutstropfen hat das zu Beginn gesagte zur Folge: Die Klimatechnik, die Brandschutztechnik muss erst noch richtig justiert werden – erst danach können die bisweilen millionenschweren Gemälde, die Sammlungen gehängt und platziert werden. Grand Opening also im Juni bei wärmerem Wetter und ohne den Jahresend-Termindruck. Dafür hat nun das reine Gebäude – mit ein paar robusteren Plastiken und Installationen – seinen große Auftritt.

Zur Sache diskutieren:

  • Nikolaus Goetze (Architekt Gerkan, Marg und Partner Hamburg)
  • Dr. Peter Kurz (Oberbürgermeister Mannheim)
  • Dr. Ulrike Lorenz (Direktorin Kunsthalle Mannheim)
  • Helen Heberer (Stadträtin/Vereinsvorsitzende Stadtbild Mannheim)

Gesprächsleitung: Bert Siegelmann