Zur Sache vom 2. März 2018 – Thema: Alte Diesel beschleunigen neues Denken

Alte Diesel beschleunigen neues Denken – Umweltpolitische Diskussion verunsichert Autofahrer und Kommunen

Jetzt kommt Schwung in die Thematik: Nachdem das Bundesverwaltungsgericht Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge speziell in Grosstädten als letztes Mittel zur Verbesserung der Luftqualität erlaubt hat, geht ein Aufschrei durchs Land. Politiker, Kammern, Einzelhandel, Verbände, die Autoindustrie wiegeln ab – oder auch auf: Wird alles nicht so heiß gegessen sagen die einen. Wird auch endlich Zeit, mal durchzugreifen, meinen die andern. Und jeder hat seine eigenen Studien, Messergebnisse und Forderungskataloge. Soweit nichts Neues. Die Tatsache aber, daß nun tatsächlich ältere Diesel aus dem Verkehr gezogen werden können, daß es also Otto Normalverbraucher an sein „heilix Blechle“ gehen könnte, verschafft dem Thema eine neue Qualität an breiter Aufmerksamkeit. Und weil speziell Mannheim vom Bund für einen europäischen Modellversuch Saubere Luft benamt und hier auch das Reizwort Kostenloser Nahverkehr ins Spiel gebracht worden ist, ist die Unruhe im Zentrum der Metropolregion besonders groß. Darin liegt auch die Chance! Die alten Diesel beschleunigen ein neues Denken – die umweltpolitische Diskussion verunsichert Autofahrer und Kommunen – und setzt zugleich Kreativität frei.

Zur Sache diskutieren:

  • Hendrik Hoffmann, Vizepräsident Handelsverband Nordbaden
  • Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister Mannheim
  • Manfred Schnabel, Präsident IHK Rhein-Neckar
  • Christian Volz, Geschäftsführer Rhein-Neckar-Verkehr GmbH

Gesprächsleitung: Bert Siegelmann