Zur Sache vom 22. September 2017 – Thema: Raubtiere im heimischen Wald

Raubtiere im heimischen Wald: Sind sie eine Bereicherung oder eine Bedrohung?

Er kam auf leisen Pfoten und ganz plötzlich war er wieder da: Der Wolf im Odenwald. Über 150 Jahre galt er in der Region als ausgestorben, nun hat sich Gevatter Isegrim zurückgemeldet. Eine Sensation, vor allem für Naturschützer und eine Meldung, die viele Menschen in der Region auch beunruhigt, vor allem Schäfer und Landwirte. Den Luchs im Pfälzer Wald gibt es bereits seit Mitte 2015 wieder. Mit einem großen Unterschied: Er kam nicht von alleine, sondern dahinter steht ein großangelegtes Projekt zur Wiederansiedlung der Luchse, das mit knapp 3 Millionen Euro gefördert wird.

Nun stellt sich die Frage: Sind diese Raubtiere eine Bereicherung für unsere Wälder – oder eine Bedrohung?

Zur Sache diskutieren:

  • Christine Günther (Wolfsbotschafterin vom Naturschutzbund Baden-Württemberg/Wildtiermanagement)
  • Hans Oppermann (Fotograf und Vertreter des Naturschutzbundes)
  • Bernd Keller (Vorsitzender des Odenwälder Schäfervereins)
  • Karl-Heinz Klein (Vorsitzender des Vereins Luchs-Projekt Pfälzerwald/ Vosges du Nord)
  • Karl Balmert (Ehrenkreisjägermeister der Jägervereinigung Mannheim)

Gesprächsleitung: Frauke Hess