Zur Sache vom 4. Mai 2018 – Thema: ÖPNV-Modellregion Rhein-Neckar?

ÖPNV-Modellregion Rhein-Neckar? – Mobilität im Dreiländereck sollte neu definiert werden

Der Erfolg der Metropolregion Rhein-Neckar hat entscheidend zu tun mit dem VRN, dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar. S-Bahn, Stadtbahnen, Busse und allerlei Spezialitäten von der Heidelberger Bergbahn bis zur Altriper Rheinfähre zählen zu einem Nahverkehrssystem, das als eines der erfolgreichsten in Deutschland gilt und aktiver Wegbereiter für den regionalen Zusammenhalt war und ist. Damit die in Summe über 200 Millionen Fahrgäste jährlich im Dreiländereck von A nach B kommen, wurde und wird eine gewaltige Infrastruktur geschaffen. Nun hat der Bund Mannheim als eine von 5 Städten aufgefordert, innovative Mobilitätslösungen zu entwickeln und zu testen. Also weniger Autos, weniger Schadstoffe, dafür eine noch komfortablere und noch mehr auf die Bedürfniss der Menschen abgestimmte integrierte Konzeption für letztlich alles, was Räder hat. Sowas geht, das müsste man auch in Berlin wissen, natürlich nicht in engen Stradtgrenzen, sondern nur in einer gut vernetzten Region. Und so schlägt die DB Regio nun vor, die Metropolregion zur ÖPNV-Modellregion fortzuentwickeln. In Zeiten nerviger Großbaustellen, Dauerstaus und drohenden Diesel-Fahrverboten ist das eine Idee, die neugierig macht.

Zur Sache diskutieren:

  • Frank Klingenhöfer, Vors. Regionalleitung DB Regio AG
  • Ralph Schlusche , Direktor Verband Region Rhein-Neckar
  • 1. Bürgermeister Christian Specht, Vors. Verwaltungsrat Verkehrsverbund Rhein-Neckar
  • Christian Volz, Geschäftsführer Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv)

Gesprächsleitung: Bert Siegelmann