Metropolregion: EU gibt Wasserstoff-Projekten einen Korb

Die Europäische Union weist die Metropolregion Rhein-Neckar nicht als Modellregion für Projekte mit Wasserstoff als Energieträger aus. Wie es heisst, gehen mit der Entscheidung bis zu 20 Millionen Euro an Fördermitteln verloren. Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft. An der Ausschreibung der EU beteiligte sich die MRN in einem Konsortium von 23 Partnern. In diesem Zusammenhang verkehrte im Januar der weltweit erste mit Wasserstoff betriebene Personenzug zwischen Ludwigshafen und Mannheim. Dabei wurde unter anderem auf die Kompetenzen der BASF bei der Wasserstoffproduktion verwiesen. Eine Studie bescheinigte der Region großes Potenzial, um zur Modellregion mit bis zu 1100 neuen Arbeitsplätzen zu werden. Wie die Metropolregion weiter mitteilt, werde nun geprüft, ob ein Großteil der in der EU-Ausschreibung vorgeschlagenen Projekte über nationale Fördermittel bezuschusst werden können. (mho)