Metropolregion: Nahverkehrsstreik dauert noch bis Freitag

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche sind am Mittwoch in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen Busse und Straßenbahnen bestreikt worden. Verdi hatte zu dem Arbeitskampf bei der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) aufgerufen, der noch bis in die Nacht zum Freitag um 3.30 Uhr andauern soll. Damit will die Gewerkschaft den Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen unter Druck setzen, die am Sonntag fortgesetzt werden sollen. Die RNV betreibt die Straßenbahn- und Buslinien in den drei Städten und befördert fast eine halbe Million Fahrgäste täglich. Am Freitag hatte es einen ersten ganztägigen Warnstreik gegeben. Die Polizei in Heidelberg meldete am Mittwoch etwas größere Verkehrsprobleme als beim ersten Streik, ein Verkehrschaos gab es aber in keiner der drei großen Städte. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung der Einkommen um sieben Prozent für die Beschäftigten. Das Plus soll über alle Gehaltsgruppen hinweg mindestens 200 Euro betragen, bei einem Jahr Laufzeit des Tarifvertrages. Die RNV hat nach eigenen Angaben eine Erhöhung der Einkommen über Festbeträge um 3,1 Prozent rückwirkend zum 1. April 2013 und noch einmal 2,9 Prozent von April 2014 an angeboten. (dpa)

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