Metropolregion: Verpflichtung zum medizinischer Mund-Nasenschutz im ÖPNV

Was in Hessen schon seit dem Wochenende gilt, wird ab Montag auch in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg Pflicht sein: In Bussen und Bahnen darf nur noch mitfahren, wer einen medizinischen Mund-Nasenschutz trägt. Also entweder eine OP-Maske oder einen Atemschutz, die die Standards FFP2, KN95 oder N95 erfüllt. Die medizinische Maskenpflicht besteht auch schon an der Haltestelle. Bei medizinischen Gesichtsmasken, oft auch OP-Masken genannt, handelt es sich um Einmalprodukte, die aus speziellen Kunststoffen und mehrschichtig aufgebaut sind. Im Gegensatz zu Alltagsmasken, die in der Regel aus vielfältigen Stoffen bestehen, verfügen medizinische Masken über klar definierte Filtereigenschaften.
Bei Verstößen gegen die erweiterte Maskenpflicht muß je nach Bundesland mit Bußgeldern im dreistelligen Bereich gerechnet werden.
Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter 6 Jahren und Personen, bei denen das Tragen einer Maske aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich ist. Für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 14 Jahren gilt die Maskenpflicht, sie können aber Alltagsmasken verwenden. (kwi)