Mosbach: 16-jährigen auf Bahngleise gestoßen – Landgericht erhöht Strafe für Angeklagten

Für einen Angeklagten, der einen 16-jährigen Jungen auf die Bahngleise gestoßen hat, erhöhte das Landgericht Mosbach die Strafe von zwei auf sechseinhalb Jahre Jugendstrafe. Am Bahnhof Neckerelz hatte der 21-jährige im Februar dem mit dem Rücken zu den Gleisen stehenden Jugendlichen einen Faustschlag ihns Gesicht verletzt und ihn dann geschubst. Der 16-jährige fiel ins Gleibett, dabei erlitt er eine Unterkieferfraktur und eine Schädelprellung. Ein einfahrende S-Bahn kam mit einer Notbremsung nur wenige Meter vor dem Gestürzten zum Stehen. Wie das Gericht mitteilt, seien frühere Verurteilungen in das neue Urteil miteingeflossen. Gegen das erste Urteil des Amtsgerichts vom Juli hatten sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Angeklagte Berufung eingelegt.(mf)