Mosbach: Härtere Strafen für Schul-Brandstifter gefordert

Die beiden Jugendlichen, die im November 2013 Feuer in ihrer Schule in Mosbach legten, bekamen im Berufungsverfahren verschärfte Strafen. Der eine Angeklagte soll zusätzlich zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung 100 Arbeitsstunden ableisten. Dem zweiten vermeindlichen Täter droht nun eine einjährige Jugendstrafe auf Bewährung sowie 80 Stunden gemeinnützige Arbeit. Sein Urteil sah zunächst nur eine Verwarnung und 400 Arbeitsstunden vor. Einer der Jungen sei Nachts in die Schule eingestiegen, habe Benzin in den Lehrerzimmern und im Flur verschüttet und dann die Benzinspur in Brand gesetzt. Anschließend sei er nach Hause gefahren. Der andere Angeklagte stand während der Tat in Handykontakt. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen das Urteil in erster Instant Berufung eingelegt und für den ersten Angeklagten neben der Jugendstarfe weitere zwei Wochen Arrest gefordert. Für den zweiten Angeklagten beantragte sie eine Jugendstrafe von einem Jahr. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (cag)