Mosbach: Jugendliche zum zweiten Mal wegen Brandstiftung vor Gericht

Der Rechtsstreit um die Brandstiftung an einer Schule in Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis) geht in die nächste Runde.
Die Staatsanwaltschaft habe Berufung gegen das Urteil des Amtsgerichts vom Dezember vergangenen Jahres eingelegt, teilte das Landgericht Mosbach am Mittwoch mit. Der Brand hatte im November 2013 einen Millionenschaden angerichtet. Der Prozess geht nun am 13. März vor dem Landgericht weiter.
Zwei Jugendliche waren wegen der Tat zu je 400 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Einen der beiden Angeklagten verurteilte das Amtsgericht zudem zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung. Die Staatsanwaltschaft hatte für den anderen eine Jugendstrafe von einem Jahr auf Bewährung gefordert.
Die Ankläger werfen einem der zur Tatzeit 14 Jahre alten Jungen vor, in der Schule ein Kellerfenster eingeschlagen zu haben und hindurchgeklettert zu sein. Dann habe er eine Benzinspur gelegt und angezündet. Mit dem anderen Angeklagten stand er demzufolge in ständigem Handykontakt und sprach sich mit ihm ab. (dpa/lsw)