MRN: Polizei zieht nach rechtsrheinischen Faschingsveranstaltungen positives Fazit

Die insgesamt elf Faschingsumzüge im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim, bei denen insgesamt etwa 200.000 Zuschauer die Straßen entlang der Strecken säumten, gingen ohne besondere polizeiliche Ereignisse über die Bühne. Bei den anschließenden Feiern hatte die Polizei allerdings mit alkoholisiertem, überwiegend jugendlichem und heranwachsendem Publikum alle Hände voll zu tun, heißt es von den Ordnungshütern. Mit nur drei Körperverletzungen verlief der Mannheimer Straßenfasching (etwa 10.000 Besucher) außergewöhnlich friedlich ab. Die Umzüge in Sandhofen, Feudenheim (rund 20.000 Besucher) und Neckarau (etwa 25.000 Besucher) blieben ebenfalls ruhig. Der größte Faschingsumzug in Heidelberg mit etwa 100.000 Zuschauern verlief völlig störungsfrei, allerdings kam es im Anschluss auf dem Bismarckplatz zu Randalen aus einer Gruppe von rund 100 Menschen heraus – elf Personen kamen in Gewahrsam. Auch die Umzüge in Eberbach (10.000 Besucher), Nußloch (5.000 Besucher) und Schwetzingen (30.000 Besucher) verliefen friedlich. In Schwetzingen wurden im Anschluss allerdings 17 Personen in Gewahrsam genommen, nachdem es im Stadtgebiet zu einer Vielzahl von Straftaten mehrerer alkoholisierter Jugendgruppen aus dem Umland kam, teilt die Polizei mit. (mj)