Nach tödlichem Elefantenangriff in Buchen: Strafbefehl gegen Zirkusdirektor

Nach der tödlichen Attacke eines entlaufenen Zirkus-Elefanten auf einen 65-Jährigen hat die Staatsanwaltschaft
Mosbach einen Strafbefehl gegen den Zirkusdirektor verhängt. Der Mann soll 90 Tagessätze à 70 Euro zahlen – insgesamt 6300 Euro. Demnach ist der Zirkuschef dafür verantwortlich, dass der Elefant „Baby“ im Juni vergangenen Jahres aus seinem Gehege in Buchen entkam. Wie ein Sprecher der Behörde gegenüber RNF sagte, seien die Ermittlungen zwar abgeschlossen, unklar bleibe aber, wie der Elefant das Gehege verlassen konnte. Man könne auch nicht ausschließen, dass eine Tierschutzorganisation das Tier freigelassen habe. Beweise dafür gebe es aber keine. In jedem Fall habe der Elefant sich nicht selbständig befreien können. Die ausgewachsene Elefantendame namens Benjamin, auch „Baby“ genannt,
lebt inzwischen im Safaripark in Schloß Holte-Stukenbrock bei Bielefeld. Sie hatte den Spaziergänger im Sommer vergangenen Jahres angegriffen und getötet. Der Zirkus hat sich mittlerweile in Mannheim-Sandhofen niedergelassen und will dort einen Streichelzoo aufbauen. Mehr dazu in einem ausführlichen Bericht in RNF Life. feh