Neustadt: Frühkartoffeln in der Pfalz werden gesetzt – kleinere Anbaufläche

Auch wenn die Temperaturen derzeit wenig Frühlingshaftes haben – die Pfälzer Frühkartoffelbauern sind schon vollauf mit dem Pflanzen beschäftigt. Die Hauptanbaufläche zwischen Speyer und Gimbsheim (Kreis Alzey-Worms) wird in diesem Jahr voraussichtlich 4000 Hektar umfassen und damit etwa 100 Hektar kleiner ausfallen als im Vorjahr, wie die Pfälzische Früh-, Speise- und Veredlungskartoffel-Erzeugergemeinschaft am Freitag in Neustadt an der Weinstraße mitteilte. Als Grund wurde die gute Ernte des vergangenen Jahres genannt, von der noch etwas übrig sei. Deshalb rechne die 300 Mitglieder zählende Erzeugergemeinschaft mit einer etwas geringeren Nachfrage.
Bis Ende März soll das Auspflanzen, das bereits einige Tage im Gange ist, abgeschlossen sein. Bleibt das Wetter stabil, dann können Fans der „Pfälzer Grumbeere“ in etwa 80 bis 90 Tagen mit den ersten Exemplaren rechnen. Wenn die Ernte Ende Juni/Anfang Juli ihren Höhepunkt erreicht, werden täglich mehr als 3000 Tonnen geerntet. Der klimatisch bevorzugte Südwesten zählt zu den frühesten Anbaugebieten in Deutschland. Um noch ein paar Tage schneller zu sein, pflanzen Landwirte die Knollen auf etwa 1000 Hektar unter Folie oder Vlies an. (dpa/lrs)