Neustadt: Hornbach profitiert von mildem Winter

Der Baumarktkonzern Hornbach hat im vergangenen Geschäftsjahr operativ voraussichtlich etwas mehr verdient als erwartet. Grund seien die höhere Nachfrage sowie ein mildes Winterquartal, teilte die Gruppe am Donnerstag in Neustadt an der Weinstraße anhand erster Berechnungen mit. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) werde im Ende Februar abgeschlossenen Geschäftjahr wahrscheinlich leicht über der zuletzt genannten Prognosebandbreite eines Anstiegs im unteren bis mittleren zweistelligen Prozentbereich liegen. Im Vorjahr lag diese Kennziffer bei knapp 135 Millionen Euro. Der Umsatz stieg vorläufigen Angaben zufolge um 8,4 Prozent auf mehr als 4,7 Milliarden Euro. Die aktualisierte Ergebnisprognose 2019/20 stehe unter dem Vorbehalt, dass es im weiteren Verlauf der Corona-Krise nicht zu wertaufhellenden Ereignissen komme, die rückwirkend im Jahresabschluss berücksichtigt werden müssten. Wegen der Corona-Pandemie habe Hornbach aufgrund behördlicher Anordnungen in mehreren Ländern die stationären Märkte vorübergehend geschlossen. Der sich daraus ergebende negative Effekt auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im angelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 lasse sich derzeit nicht quantifizieren. Details zur Ergebnisentwicklung sowie zum Ausblick will der Konzern am 27. Mai veröffentlichen. (dpa/asc)