Neustadt: Kletterer stürzt 15 Meter in die Tiefe

Schwerer Unfall am Samstagabend in einem Klettergarten in Neustadt-Gimmeldingen: Laut Polizei wollten zwei in dem Sport erfahrene Brüder „Fallschule betreiben“ in der Kletterwand. Der ältere der beiden Männer, 29 Jahre alt, kletterte an der Wand, der jüngere, 26-jährige Mann, sicherte ihn. Der Kletterer brachte zur Routensicherung Klemmgeräte an Felsrissen an. Als er sich fallen ließ, rutschte das letzte Klemmgerät aus dem Felsriss, heißt es im Polizeibericht. Der jüngere Bruder konnte den Sturz nicht abfangen, das Seil rutschte den Angaben zufolge durch das Sicherungsgerät. Der Kletterer stürzte etwa 15 Meter tief. Er zog sich zwar keine offenen Brüche zu, wurde aber zur Abklärung möglicher innerer Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Der ehemalige Gemeindesteinbruch Gimmeldingen an der Heidenburg  ist bekannteste Klettergebiet einer ganzen Reihe von Klettergebieten rund um das pfälzische Städtchen. In einem Eßkastanien- und Kiefernwald gelegen, bietet das im Jahre 2007 eingerichtete Klettergebiet mit seinen sechs Sektoren und den gut 70 Routen eine große Auswahl an Kletterrouten. (wg/Bild: klettergebiete.info)