Neustadt: Wahl des Pfälzer IHK-Präsidenten verschoben

Wegen eines medizinischen Notfalls ist die geplante Präsidentenwahl der IHK Pfalz verschoben worden. Bei wem die Gesundheitsprobleme auftraten, teilte die Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz nicht mit. Es
seien aber nicht der scheidende IHK-Präsident Willi Kuhn und sein Wunschnachfolger Albrecht Hornbach, Chef des gleichnamigen Baumarktkonzerns, gewesen. Auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), die als Gast bei der
Sitzung der IHK-Vollversammlung auf dem Hambacher Schloss erwartet worden war, ist nach Angaben der Staatskanzlei nicht betroffen. Die Wahl eines Nachfolgers für Kuhn war der wichtigste Punkt bei der Sitzung. Sie wurde auf den 26. August verschoben. Dreyer hätte eigentlich anlässlich von Kuhns Verabschiedung sprechen sollen. Die Vollversammlung traf dennoch mehrere Entscheidungen. Dazu gehört, dass der Betrieb der 100-prozentigen IHK-Tochter Zetis GmbH in Kaiserslautern zum Ende des Jahres eingestellt wird. Davon sind acht Mitarbeiter betroffen. Die GmbH setzt Förderprojekte für kleine und
mittlere Unternehmen unter anderem in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnik um. Wegen gekürzter öffentlicher Fördergelder fiel 2014 ein Verlust an, der 2015 noch größer ausfallen soll. dpa/feh