Nikolas Löbel: Bei Maskendeal 250.000 Euro eingestrichen – „War falsch“

Der Mannheimer Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel hat für die Vermittlung eines Schutzmaskenhandels im vergangenen Jahr 250 000 Euro eingestrichen. Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtet, soll der CDU-Politiker das Geld als Provision erhalten haben. Der Parlamentarier bot Unternehmen aus dem Gesundheitssektor an, ihnen Corona-Schutzmasken einer baden-württembergischen Firma zu vermitteln. In einer E-Mail, in der er sich als Abgeordneter vorstellte, forderte er im Fall der Lieferung 12 Cent pro Maske, zuzüglich Mehrwertsteuer, heißt es. Löbel, der auch Unternehmer ist, bestätigte dem Spiegel, dass er unter anderem Seniorenheime und eine Krankenhausgesellschaft als Kunden gewonnen habe. „Rückblickend betrachtet waren die Vermittlungen falsch“, sagte der Politiker dem Hamburger Magazin. (wg)